Städtebau
Verbindung der infrastrukturellen
Vorteile städtischen und stadtnahen Wohnens mit den Qualitäten individuellen
Wohnens, die allgemein nur dem "freistehenden Einfamilienhaus" zugetraut werden,
in verdichteten flächigen Siedlungsstrukturen: Reihenhaus- oder Teppichsiedlungen mit minimierten Grundstücksflächen
geordnetes Erschließungssystem:
befahrbare, aber minimierte Wohnwege mit versteckten Wendemöglichkeiten auf
Quartiersplätzen; ruhender Verkehr wird dezentral gebündelt
grüne Ausgleichsflächen
bleiben für gemeinschaftliche urbane Aktivitäten frei, Gemeinschaftshaus
ökonomische Flächenbilanz,
der umliegende Landschaftsraum wird nicht berührt; à der Anschluß an das gut
ausgebaute städtische ÖPNV-Netz vermeidet zusätzlichen Individualverkehr
wo Siedlungsbausteine
an Verkehrsadern grenzen, sind die Standortbedingungen für die Verbindung
von Wohnen und Arbeiten, nichtstörendes Gewerbe, gegeben; somit wird Monostruktur
vermieden
Wohnumfeld
Das Haus steht auf dem
eigenen Grundstück.
Der offenere Bereich Wohnen
und Essen im Erdgeschoß hat über einen ebenerdigen Ausgang den direkten Bezug
zur "eigenen Scholle". Die abgeschlossenen Individualräume befinden sich im
Obergeschoß.
Trennung von intensiv
genutzter Privatsphäre und selbstbestimmter Gemeinschaft im urbanen Spannungsfeld
des Bausteins, des Quartiers oder der Stadt
je nach Dichte und Grundstücksgröße
sorgen Sichtschutzelemente für die notwendige Privatheit (von Mauerzungen
neben Terrassen bis zu der vollständigen Ummauerung des Gartenhof-Hauses)
Dachterrassen ergänzen
als zusätzliche Elemente das Angebot an privaten Freiflächen
die großflächig transparente
Holz-Glas-Fassade verbindet Innen und Außen - den herkömmlichen Wohnraum mit
dem jeweils zugeordneten privaten "Freiluft-Zimmer" - zu einer neuen Wohnqualität
à
Ein angemessener Grad
an Introvertiertheit der Häuser ermöglicht ein hohes Maß an individueller
Wohnqualität, innerhalb der verdichteten Siedlungsstruktur. |