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Stadtplaunung mitgestalten!
Das betreffende Baugrundstück gehört der Stadt Dresden. Das Stadtplanungsamt erarbeitet derzeit einen Bebauungsplan - dass heißt: noch können Vorstellungen zur Art der Bebauung eingebracht werden. Dazu brauchte es interessierte Bauwillige, die auf einem der wenigen bebaubaren Grundstücke in Hellerau gemeinsam planen, bauen und leben wollen!
Im Sinne der Ideen von der Gartenstadt Hellerau werden von der Stadt gemeinschaftliche Aspekte berücksichtigt. Die Randbedingungen sind gut.
Kontakt für Interessenten: mail@heizhaus.de oder info@bauforum-dresden.de
Konzept
Das Grundstück befindet sich im Schnittpunkt zwischen dem Quartier der Arbeiterwohnungen im Osten mit seinen straßenbegleitenden, verdichteten Häuserzeilen und dem Villenviertel im Westen. Die vorgeschlagene städtebauliche Figur verbindet beide Elemente: die Hauszeile im Osten und das die freistehende Haus in Form von Doppelhäusern im Westen des Grundstücks. Das städtebauliche Konzeptfolgt der Hellerauer Städtebautypologie: Die Erschließung und die Gebäude reagieren auf die gegebene Topografie und passen sich dieser an.
Gebäude
Die Zeile entlang der Straße „Am Pfarrlehn“ bildet ein Gegenüber zur Häuserzeile von Heinrich Tessenow. Mit ihrem „Knick“ folgt sie sowohl der Straße als auch der Topografie und markiert gleichzeitig die nördliche Kante der Tessenow-Bebauung. Nach Norden dreigeschossig bildet sie den Auftakt der neuen Bebauung. Die Doppelhäuser nehmen die Hanglage mit einem Höhenversprung zwischen den Haushälften auf und reagieren darauf auch mit ihrer Geschossigkeit. Sie orientieren sich mit ihren Terrassen nach Süden bzw. Westen zum Park.
Eigentum und Gemeinsinn
Im Sinne der Ideen von Hellerau sollten Investitions- und Eigentumsformen bevorzugt werden, die gemeinschaftliche Aspekte berücksichtigen. Hier ist in erster Linie an Familien, Baugemeinschaften oder Baugenossenschaften als direkte „Investoren“ zu denken. Eigentum mit Teilung nach Wohnungseigentumsgesetz (WEG) sichert beispielsweise gemeinsame Nutzungen wie Erschließung, Garagen, Stellplätze, Keller u. ä. Im Rahmen eines Bauherrenmodells können die späteren Bewohner frühzeitig an der Gestaltung beteiligt werden.
Die gemeinsame Erschließungszone, ein Gemeinschaftsraum und gemeinschaftlich genutzte Bereiche wie der Garten, ein Fahrradkeller und eine Waschküche sind Teil des Konzeptes.
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