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In Rahmen eines Werkstattverfahrens im Herbst 2007 wurde im Auftrag der LHS Dresden ein Konzept für die Bebauung einer zu sanierenden Freifläche im Dresdner Westen bearbeitet:
Der Ort wird bestimmt durch den Ausblick in das Elbtal bis Pillnitz wie auch den südöstlich liegenden Verlauf des Lockwitzbaches und dessen „Auwaldbewuchs“, der in Zukunft durch die Neuformulierung des Geländes sehr viel stärker als bisher wirksam werden wird.
Pillnitz im Blick
Die Doppelhäuser am östlichen Rand des Gebietes, dem Fenster zur Elbe, werden als „städtische Adresse“ wahrgenommen. Durch die Lage oberhalb der Straße, durch Gartenmauern umgeben, ist hier eine Orientierung auch der Freiräume zur Elbe gewünscht und erscheint wegen der erhöhten Lage auch möglich. Entsprechend Lage und Erschließung unterscheiden sich die Grundrisse der beiden „Hälften“ in der Orientierung. Durch die Südausrichtung sind diese Häuser als Passivhäuser herstellbar, damit kann dann auch die Lärmbelästigung für die Innenräume wegen der nicht notwendigen Fensterlüftung minimiert werden.
mitten im Leben - nah am Grün
Die Bebauungsstruktur wird in Zeilen geordnet. Es entstehen räumlich gefasste Erschließungsbereiche abwechselnd zu den privaten Gartenbereichen. Diese städtebaulichen Räume orientieren sich zur Lockwitzbachaue, die in ihrer Qualität so weit in das Gebiet wirken kann.
Westlich der Erschließung werden kompakte, kurze Reihenhauszeilen mit Südwestorientierung entwickelt, die mit vorgelagerten Stellplätzen auch als Passivhäuser erstellt werden können.
Die östlich den Straßenraum begrenzenden Gebäude mit einem integrierten Stellplatz sind als Niedrigenergiehäuser denkbar. Diese Häuser mit relativ kleinen Grundstücken erhalten eine Dachterrasse als zusätzlichen wohnungsnahen Freibereich.
wilde Landschaft - Natur pur
Der Rand des Gebietes wird durch Einfamilienhäuser bzw. Grundstücke für Baugemeinschaften geprägt. Die nach Süden ausgerichteten Einheiten sind als Passivhäuser möglich. Die Grundstücke reichen bis an das Überschwemmungsgebiet des Lockwitzbaches heran.
Auf der nach den Abgrabungen verbleibenden städtischen Grundstücksfläche sollen als Auftakt Grundstücke für Baugemeinschaften angeboten werden. Diese können ohne Grundstücksteilung im südlichen Bereich mit einem Minimum an Erschließung eine relevante Dichte erzielen und dem Ziel der Stadt, Baugemeinschaften zu fördern, Rechnung tragen.
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