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Bei dem aus der Gründerzeit stammenden Mehrfamilienwohnhauses in Dresden - Pieschen wurde das relativ flache Zeltdach durch ein nach innen gesetztes Staffelgeschoss ersetzt. Das kräftige Traufgesims bildet weiterhin den Abschluss des Baukörpers.
Insgesamt entstanden für eine kleine Hausgemeinschaft aus den ehemals 5 kleinen Wohnungen und einem Laden 3 Maisonettewohnungen, ein kleiner Laden und ein Appartement, das derzeit als Gästeappartement von der Hausgemeinschaft genutzt wird. Der nach Süden orientierte Hof wird von allen Bewohner/-innen genutzt, das alte Hinterhaus wurde ebenfalls saniert.
Für die im 2.OG und DG angeordneten Maisonettewohnungen ergibt sich durch den zurückgesetzten Dachaufbau eine breite, nach Süden orientierte Dachterrasse als wohnungsnaher Freibereich
Das neue Dachgeschoss wurde in Holzbauweise erstellt und bietet zu den Maisonettegeschoss jeweils offen Wohnraum, Küche, Essplatz.
Die Erdgeschosswohnung wurde durch die großzügige Verbindung über den Wohnraum mit dem ersten Obergeschoss aufgewertet, was durch ein über zwei Geschosse in die Fassade eingeschnittenes Fenster unterstrichen wird.
Auf dem kleinen Grundstück befanden sich vor der Sanierung 2 Schuppen, 1 Garage und ein zweigeschossiges Hinterhaus. Alles in erbärmlichem Zustand und randvoll mit Müll. Der Hof war im Prinzip zu 100% versiegelt.
Schuppen und Garagen wurden abgerissen, der Hof entsiegelt. Das Hinterhaus wurde zum Abschluss des Hofes in der dichten Innenstadtlage erhalten und saniert. Es wurde mit Duschbad und Küche ausgestattet und kann so auch eigenständig als Werkstatt vermietet werden.
Derzeit dient es als Gartenküche, Werkstatt und “Tischlerschuppen”, es eignet sich auch sehr gut für das Überwintern aller Topfpflanzen. |
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